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Aus dem Werk

Zum Priesterjahr 2009/2010
Papst Benedikt XVI.
antwortet Priestern

Tagung in Castelgandolfo
Schöpfung und Evolution

Joseph Ratzinger
Christus - der Erlöser aller Menschen

Zum Priesterjahr 2009/2010

Papst Benedikt XVI. antwortet Priestern

Aus Antworten, die Papst Benedikt XVI. während einiger Treffen mit Priestern, Diakonen und Seminaristen auf aktuelle Fragen gegeben hat.
Eine Folge von 10 Themen, Einleitung von Prof. Dr. Achim Buckenmaier, Zusammenstellung Achim Buckenmaier und Manuel Schlögl.

  1.  Liturgie - ars celebrandi
  2.  Afrika und die Kirche  
  3.  Arbeitsbelastung der Priester, Mutlosigkeit
  4.  Heilige Schrift und Exegese
  5.  Jugendliche - Anthropologie
  6.  Zweites Vaticanum
  7.  Priester sein – glaubend, mit Grenzen, in Gemeinschaft
  8.  Krankheit
  9. Gewissen
10. Was ist das eigentlich – Pastoral?

Einleitung

Am Herz-Jesu-Fest 2009 eröffnete Papst Benedikt XVI. das „Jahr der Priester“. Anlaß dazu ist der 150. Todestag von Jean Marie Vianney, des heiligen Pfarrers von Ars. Im Brief, den der Papst am 16. Juni 2009 an alle Priester der Katholischen Kirche geschrieben hat, nimmt er vor allem Bezug auf das Leben des Heiligen und entfaltet von dort her seine Gedanken zum Priestertum und seine Einladung an die Priester zur Erneuerung ihres Lebens und Dienstes.
Im Pontifikat Benedikts XVI. gibt es aber noch eine andere Weise, wie sich der Papst an die Priester wendet. Seit seinem Amtsantritt lädt er immer wieder Gruppen von Priestern ein. Dann besteht die Möglichkeit, ihm direkt Fragen des Lebens als Priester oder seelsorgerliche Fragen zu stellen. So war es während der Urlaubstage im Sommer der vergangenen Jahre. Als Bischof von Rom trifft sich Benedikt XVI. regelmäßig zu Beginn der Fastenzeit mit dem Klerus von Rom.
Liest man die aufgezeichneten Gespräche, sieht man, wieviel Zeit sich der Papst für diese Begegnungen nimmt, wie menschlich zugewandt, theologisch und auch persönlich seine Antworten ausfallen. Die Gesprächsbeiträge geben immer auch ein Stück Einblick in den Glaubensweg Joseph Ratzingers. Es sind nicht rein lehramtliche Antworten, obwohl sie immer die Theologie der Kirche entfalten, sondern Antworten eines Seelsorgers auf Fragen von Seelsorgern.
Beim Treffen mit den Priestern Roms am 7. Februar 2008 bat der Pfarrer von "S. Pio X", "uns zu korrigieren", worauf der Papst spontan antwortete: "Wie kann ich die Pfarrer korrigieren, die so gute Arbeit leisten! Wir können uns nur gegenseitig helfen."
Am Beginn der Begegnung 2007 sagt er: "Ich möchte zuallererst sagen, daß ich zufrieden und glücklich darüber bin, mich hier wirklich als Bischof einer großen Diözese zu fühlen. Der Kardinalvikar hat gesagt, daß ihr euch Licht und Trost erwartet. Und ich muß sagen: So viele Priester aller Generationen zu sehen, ist Licht und Trost für mich. Schon bei der ersten Frage habe ich auch und vor allem gelernt: Und das scheint mir auch ein wesentliches Element unserer Begegnung zu sein. Hier kann ich die lebendige und konkrete Stimme der Pfarrer hören, ihre pastoralen Erfahrungen, und so kann vor allem auch ich eure konkrete Situation, die Fragen, die ihr habt, eure Erfahrungen und Schwierigkeiten kennenlernen. Auf diese Weise kann ich sie nicht nur abstrakt erleben, sondern in einem konkreten Gespräch mit dem tatsächlichen Leben der Pfarreien." Themen: 1 2 3 4 5 6 7 8 9

 

Eine Tagung mit Papst Benedikt XVI. in Castelgandolfo
SCHÖPFUNG UND EVOLUTION

Wie die Antrittsvorlesung des jungen Theologen Ratzinger an der Bonner Universität zeigt, gehört es von Anfang an zu seinen wesentlichen Absichten, zu einem fruchtbaren Gespräch von Glaube und Vernunft beizutragen. Die Fragen, welche die Evolutionstheorie dem christlichen Schöpfungsglauben stellt, sind für ihn eine höchst brisante Herausforderung für die Theologie. Mit der Tagung seines Schülerkreises in Castelgandolfo über Schöpfung und Evolution und mit der Publikation der Referate und Gespräche wollte er einen Anstoß geben, sich dieser Aufgabe mit neuer Kraft zu widmen. Wir legen hier die Einführung von Kardinal Christoph Schönborn in das im Auftrag des Schülerkreises herausgegebene Buch "Schöpfung und Evolution. Eine Tagung mit Papst Benedikt XVI. in Castelgandolfo" vor. Er zitiert in ihr wichtige Stellungnahmen von Joseph Ratzinger. Weiter >>

Prof. Dr. Joseph Ratzinger, in: "Unterwegs zu Jesus Christus"

CHRISTUS DER ERLÖSER ALLER MENSCHEN. Die Einzigkeit und Universalität Christi und seiner Kirche

Das Bekenntnis der Kirche zu Jesus als dem Herrn

"Dominus Iesus" ("Jesus ist der Herr") – mit diesen Worten beginnt das im Jahr 2000, dem großen Jubiläumsjahr der Geburt Jesu Christi aus der Jungfrau Maria veröffentlichte Dokument, mit dem die Glaubenskongregation des Heiligen Stuhls mitten in einer vom Relativismus geprägten Welt ein feierliches Bekenntnis zur Einzigkeit und Heilsuniversalität Jesu Christi und seiner Kirche ablegen wollte. Die Kongregation griff damit auf das Urbekenntnis der werdenden Kirche zurück, das Paulus in 1 Kor 12,3 überliefert hat (vgl. Röm 10,9), als ein Wort, das uns vom Heiligen Geist geschenkt wurde, Wort des Heiligen Geistes ist. Weiter >>

 

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