Im Kontext
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Siegfried Wiedenhofer
Die Frage der europäischen Identität in der Theologie von Joseph Ratzinger/ Benedikt XVI. |
Clemens Sedmak
Europa und eine Ethik des Gedächtnisses:
Papst Benedikt und der Holocaust |
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Siegfried Wiedenhofer
Die Frage der europäischen Identität in der Theologie
von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI.
Aus dem
Tagungsband der Benediktakademie 2010 "Die Seele Europas"
Die Frage der europäischen Identität in der Theologie von Joseph Ratzinger/ Benedikt XVI. Siegfried Wiedenhofer Politische, ethische und religiöse Grundfragen haben den Prozess europäischer Einigung bis heute begleitet. Sie waren wichtig in der Grün-dungsphase nach dem Zweiten Weltkrieg, die vor allem durch christliche Politiker bestimmt war. Sie sind in der jüngsten Zeit wieder in den Vordergrund getreten – nun allerdings in einem viel stärker pluralistischen und säkularisierten Kontext – vor allem im Zusammenhang mit den Diskussionen über eine europäische Verfassung und über die Grenzen der Erweiterbarkeit der Europäischen Union, insbesondere einer möglichen Mitgliedschaft der Türkei: Was sind die tragenden kulturellen und religiösen Traditionen? Worin besteht die Identität Europas? Zum Beitrag >> |
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Die Seele Europas
Papst Benedikt XVI. und die europäische Identität
Herausgegeben von Sedmak, Clemens / Horn, Stephan Otto
Der vorliegende Band sammelt Ergebnisse der 1. Benedikt-Akademie im Oktober 2010 in
St. Virgil/Salzburg und zeugt von der Relevanz und Fruchtbarkeit dieses Angebots.
Verlag FriedrichPustet,
Regensburg 2011
ISBN : 978-3-7917-2379-2
Paperback, 392 Seiten
EUR
29.90
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Clemens Sedmak Europa und eine Ethik des Gedächtnisses:
Papst Benedikt und der Holocaust Aus dem Tagungsband der Benediktakademie 2010 "Die Seele Europas"
Papst Benedikt hat immer wieder auf die Kraft hingewiesen, die aus der Erinnerung an die christlichen Wurzeln Europas zu gewinnen ist. Ich möchte im Folgenden dieser "Politik und Ethik des Gedächtnisses" nachgehen. Europäische Erinnerungskulturen stehen vor spezifischen Herausforderungen: Hier ist einmal die "Ungleichzeitigkeit" zu nennen, die Osteuropa und Westeuropa in seinem Erleben der Vergangenheit und seinem Umgang mit dem Vergangenen getrennt hat oder auch immer noch trennt: Hier sind die "dunklen Seiten des Kontinents" zu thematisieren, dessen Geschichte nicht nur als strahlende Geschichte von Erhellung, Aufklärung, Fortschritt und Wertekultur geschrieben werden kann, sondern auch die dunklen Seiten der Kriege, der Kolonialisierung, der internen Zerrüttungen aufweist− vor allem der "Zivilisationsbruch" des Holocaust ragt als nicht einzuordnender Stachel im Fleisch der Historiographie aus der Landschaft des Erzähl- und Erinnerbaren heraus und dämpft die Versuchung zu Gesten der Selbstgefälligkeit. Zum Beitrag >> |