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Stephan Otto Horn SDSEucharistische Spiritualität bei Papst Benedikt XVI. Junge Christen, die eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus gewonnen haben, haben manchmal erlebt, dass ein Wort der Heiligen Schrift tief in ihr Herz gefallen ist, ja sie vielleicht sogar zu Tränen bewegt hat. Ein Wort, das ihnen von da ab Freude und Kraft geschenkt hat.. Etwa das Wort: "Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich werde euch erquicken" (Mt 11,28) oder das Wort aus den Seligpreisungen: "Selig die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen" (Mt 5,8) oder das Wort: "Ich habe dich in meine Hand geschrieben" (Jes 49,16). Das sind Worte, in denen die Freude aufleuchtet, dass Gott uns nahe ist, um uns weiß und uns an sich zieht. Weiter >> |
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Die Krise des Glaubens in der westlichen Welt Der Beitrag Joseph Ratzingers zum Zeugnis der christlichen Kirche heute Ein Zitat: "Für Viele ist der praktische Atheismus heute die normale Lebensregel. Es gibt vielleicht irgendetwas oder irgendjemanden, denkt man, der vor Urzeiten einmal die Welt angestoßen hat, aber uns geht er nichts an. Wenn diese Einstellung zur allgemeinen Lebenshaltung wird, dann hat die Freiheit keine Maßstäbe mehr, dann ist alles möglich und erlaubt. Deshalb ist es ja auch so dringlich, dass die Gottesfrage wieder ins Zentrum rückt" (LW 68). "…Religiosität muss sich neu regenerieren… und damit auch neue Ausdrucks- und Verstehensformen finden. Weiter >> |
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Zu der Veröffentlichung: Im Frühjahr 2009 wurde Dr. Achim Buckenmaier, Mitglied der Priestergemeinschaft der Katholischen Integrierten Gemeinde und Dozent an dem von der Integrierten Gemeinde an der Päpstlichen Lateranuniversität in Rom initiierten "Lehrstuhl für die Theologie des Volkes Gottes" durch die Katholisch-Theologische Fakultät der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn für das Fach Dogmatik habilitiert. Der Titel der eingereichten Habilitationsschrift lautet: Universale Kirche vor Ort - Aspekte zur Verhältnisbestimmung von Universalkirche und Lokalkirche ausgehend von der Debatte zwischen Joseph Ratzinger und Walter Kasper. Im Pustet-Verlag ist die Habilitationsschrift ungekürzt unter dem o. g. Titel erschienen. Die Arbeit nimmt die als "Disput der Kardinäle" bekannt gewordene theologische Auseinandersetzung zwischen Joseph Kardinal Ratzinger, dem damaligen Präfekten der Glaubenskongregation und Walter Kasper, dem damaligen Bischof von Rottenburg, der in dieser Zeit zum Sekretär und dann zum Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen ernannt wurde, zum Ausgangspunkt. Sie untersucht nicht nur den Hintergrund der Auseinandersetzung in den verschiedenen theologischen Profilen Kardinal Ratzingers und Kardinal Kaspers, sondern beleuchtet auch ausführlich das soziokulturelle Feld, in dem sich das spannungsreiche Verhältnis von Universalkirche und Ortskirchen geschichtlich entwickelte. Der Blick reicht tief in alttestamentliche und rabbinische Theologie, analysiert den neutestamentlichen Ekklesia-begriff und zeigt die Dynamik des Verhältnisses ausführlich am Beispiel der Heiligenverehrung. Indem der Autor exegetisch und dogmatisch die Stringenz einer neuen Sicht aufzeigt, plädiert er in acht Thesen für eine Überwindung der auf Kompetenzfragen verengten Sicht des ekklesiologischen Verhältnisses. Damit kann jenseits der Oberflächlichkeit, die nur einen "Streit der Kardinäle" sehen konnte, auch der spezifische Beitrag von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. und Walter Kasper für die Ekklesiologie am Beginn des 21. Jahrhunderts gewürdigt werden. Weiter >> |
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"Ihr alle seid einer in Christus" (Gal 3,28). von Benedikt XVI.
Symposium 2009 in Burghausen (Haus "Heilig Geist"), Sonntag, 19. April Ein "Symposium" ist wörtlich genommen ein gemeinschaftliches Trinken. Aber der Hauptsinn des Wortes hat sich schon im alten Griechenland vom Leiblichen zum Geistigen verschoben: Es ist, frei nach einem Wort von Josef Blank, ein Trinken aus Hirnschalen, wie wir es heute halten. Die Vorsteher des heutigen Symposiums, die "Zechmeister" oder "Symposiarchen" Pater Prof. Stephan Horn und der Geburtshausverwalter Ludwig Raischl, haben mich für die erste Stunde sozusagen als Mundschenk angeheuert. Das Becken oder Faß, aus dem der Trank entnommen wird, ist bei diesem Burghausener Symposium die Theologie von Joseph Ratzinger bzw. Papst Benedikt XVI. Weiter >> |
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Stephan Otto Horn Zum existentiellen und sakramentalen Grund der Theologie bei Joseph Ratzinger - Papst Benedikt XVI. In den theologischen Erwägungen "Vom geistlichen Grund und vom kirchlichen Ort der Theologie" blickt Joseph Ratzinger in besonderer Weise auf die Lebensgeschichte und die geistliche Erfahrung von Romano Guardini. Für diesen war eines Tages das Wort Jesu in Mt 10,39: "Wer sein Leben finden will, wird es verlieren, und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden" zu einer Wende des Lebens geworden, die so zugleich zur grundlegenden Ausrichtung seiner Theologie führte. Ratzinger nennt diese Bekehrungserfahrung geradezu die "Mitte seiner Theologie". |
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