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Treffen in Rom

Bei der Fondazione Vaticana Joseph Ratzinger - Benedetto XVI

Treffen des Vorstands und des Vorsitzenden der Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung mit Msgr. Scotti von der Fondazione Vaticana am 1. September 2010

(v.l.n.r: OStR W. Schmidt, Msgr. Scotti, P. Dr. Stephan Horn,
Msgr. Dr. Michael Hofmann).

Im Vorfeld des Papstbesuches

D. Vincent Twomey SVD im Gespräch mit Markus Frädrich
"Im Grunde ist er derselbe geblieben"

Zum ersten Staatsbesuch des Pontifex in seiner Heimat im September 2011

Seine beiden bisherigen Deutschland-Besuche hatte Papst Benedikt XVI. als pastoral oder privat bezeichnet. Im September kommt der Pontifex zu seinem ersten Staatsbesuch in die Heimat. Eine PR-Tour in einer Zeit, in der die katholische Kirche positive Schlagzeilen gut gebrauchen kann? Eine der Fragen, denen Markus Frädrich im Gespräch mit Pater Vincent Twoney nachgegangen ist. Der Steyler Missionar hat 1979 bei Joseph Ratzinger an der Universität Regensburg promoviert. Er gehört dem 1981 gegründeten Schülerkreis des heutigen Papstes an, lehrte bis zu seiner Emeritierung Moraltheologie an der Päpstlichen Universität St Patrick´s in Maynooth/Irland und ist Autor des Buches "Benedikt XVI. - Das Gewissen unserer Zeit". Mehr >>

Diamantene Priesterweihe

Homily of D. Vincent Twomey
Pope Benedict XVI Diamond Jubilee of his Ordination to the Priesthood
Solemn High Mass – Church of SS Peter and Paul, Cork

Sixty years ago today, forty young men were ordained to the priesthood in the ancient, high-vaulted Cathedral of Freising, Bavaria, through the laying-on of hands by the Archbishop of Munich, Cardinal Michael Faulhaber.. Among them were the Ratzinger brothers: Georg and Joseph, the future Pope Benedict XVI, then aged 24. Recalling that "radiant Summer day", as he put it in his Memoires, he wrote: "We should not be superstitious, but at the moment when the elderly archbishop laid his hands on me, a little bird – perhaps a lark –  flew up from the high altar in the cathedral and trilled a little joyful song. And I could not but see in this a reassurance from on high, as if I heard the words, 'This is good; you are on the right path'." Weiter >>

Papstreise nach Großbritannien

D. Vincent Twomey SVD

"Das Gewissen ist einer der Schlüssel"
Newmans Kampf gegen den Liberalismus prägte das Denken von Benedikt XVI.–und dürfte für die Reise nach Großbritannien relevant werden.Im September (16.-19.) wird Papst Benedikt XVI. nach Großbritannien reisen, um einen der größten Theologen der Kirche seligzusprechen – John Henry Newman. Newman ist zugleich einer der modernsten Theologen, der Joseph Ratzingers eigene Entwicklung als junger Theologe entscheidend geprägt hat. (Ein weiterer war der französische Theologe Henri de Lubac SJ.). Als er sein Theologiestudium aufnahm, war Alfred Läpple –sein Seminarleiter, der erst kurz zuvor aus einem englischen Kriegsgefangenenlager zurückgekehrt war – gerade dabei, seine Doktorarbeit über das Gewissen bei Newman abzuschließen. Läpple führte Ratzinger und seine Kommilitonen an Newman heran, und diese waren bei dem englischen Theologen gleich in ihrem Element. Mehr >>

Theologie als Leitung

Prof. Dr. Achim Buckenmaier

Theologie als Leitung
Seit fünf Jahren ist Benedikt XVI. im Amt

Wenn sich am kommenden Montag, dem 19. April, zum fünften Mal die Wahl Joseph Ratzingers zum Papst jährt, begeht Benedikt XVI. seinen Jahrestag in einer für die Kirche nicht gerade einfachen Situation. Wie leitet der Papst die Kirche in dieser Lage? Wie leitet er sie seit seinem Amtsantritt im Frühjahr 2005? Am 19. März schrieb der Papst seinen Brief an die Katholiken Irlands zu den Pädophilie-Fällen. In diesem Schreiben zeigt sich erneut ein Grundzug der Amtsauffassung Joseph Ratzingers. Er setzt auf Wahrheit und spricht eine klare Sprache. Weiter >>

Zum Artikel in der NYT

D. Vincent Twomey SVD

Are the recent attacks on the Pope justified?

Last weekend, the Anglo-Saxon world was white with rage against Pope Benedict XVI. The cause? Two articles in the New York Times, 24 March 2010, which claimed to prove that the Pope was himself part of the cover-up of the crime of sexual abuse against children committed by clerics.

Jahr der Priester

Prof. Dr. Achim Buckenmaier "Haarsträubend" – die Schwierigkeiten mit dem Brief des Papstes an die PriesterEin Vorschlag zur Lektüre

Die vielfach negativen Reaktionen auf den Brief des Papstes an die Priester, den er aus Anlaß des "Jahres der Priester" geschrieben hat, spiegeln offensichtlich die Stimmung nicht weniger Priester und Laien wider. Der Papst scheint "in einer anderen, längst vergangenen Welt" zu leben und in seinem Brief ein Priesterbild zu entwerfen, das die heutigen Pfarrer mit einem übergroßen Ideal, abseits der harten Wirklichkeit, erdrückt. In Leserbriefen z. B. wird das Priesterbild, das der Papst in seinem Brief entfaltet, als "haarsträubend" bezeichnet.

Erste Benediktakademie

20.−23.September 2010, St.Virgil, Salzburg.

Vierzig junge Wissenschaftler aus ganz Europa diskutieren im Rahmen dieses Seminars die Frage nach der europäischen Identität im Lichte des Werkes von Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI. Es ging dabei um eine kritische und kreative Auseinandersetzung mit der Frage nach der "Seele Europas".

Zur ökumenische Initiative von Papst Benedikt XVI.

Stephan Otto Horn          
Der Papst hält den Kurs des Konzils

Kritische Beobachtungen zu Peter Hünermanns "Excommunicatio-Communicatio"

Peter Hünermann, ehemals Gründungspräsident der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie, gibt seiner Stellungnahme zu den Ereignissen der letzten Wochen, die nach ihm einen "Scherbenhaufen ungeheuren Ausmaßes" zurückgelassen haben ("Excommunicatio-Communicatio", Herder Korrespondenz, März 2009) den Untertitel "Versuch einer Schichtenanalyse der aktuellen Krise". Wer nun meint, er werde eine umfassende Analyse der ganz unterschiedlichen Gründe für die Geschehnisse erhalten, findet sich in seinen Erwartungen nicht bestätigt. Hünermann lenkt den Blick rasch auf Benedikt XVI. in dessen Entscheidung, die Exkommunikation der vier Bischöfe der Piusbruderschaft aufzuheben, glaubt er den entscheidenden Grund für die Erschütterungen in der Kirche gefunden zu haben. So sucht er in seiner Analyse die geschichtlichen Hintergründe der Entwicklung der Lefebvre-Bewegung und der Haltung Roms ihr gegenüber aufzuhellen. Weiter >>

Dr. Michael Hofmann
Zur Aufhebung der Exkommunikation der vier Bischöfe der Piusbruderschaft

Statement für eine Diskussion in Nürnberg am 21.2.2009

Ich muss sagen: Es hat mich geärgert, dass unser Papst die Exkommunikation der vier Bischöfe der Piusbruderschaft ohne besondere Auflagen aufgehoben hat. Doch nicht die Emotionen sollten bei dieser heiklen Frage im Vordergrund stehen, sondern zunächst ein nüchterner Blick in die Bibel und in die Kirchengeschichte. Weiter >>

In überarbeiteter Form und unter geändertem Titel erschienen in der
FAZ vom 22. April 2009
Zum Papstbesuch im Heiligen Land

Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.          Das Erbe Abrahams

An Weihnachten gibt man sich gegenseitig Geschenke, um einander Freude zu machen und so an der Freude teilzunehmen, welche der Chor der Engel den Hirten verkündet. Man erinnert sich dabei des Geschenkes par excellence, das Gott der Menschheit machte, als er uns seinen Sohn Jesus Christus schenkte. Dies ist von Gott in einer langen Geschichte vorbereitet worden, in der – wie der hl. Irenäus sagt – sich Gott daran gewöhnte, mit den Menschen zu sein, und der Mensch sich an die Gemeinschaft mit Gott gewöhnte. Weiter >>

Joseph Ratzinger Pope Benedict XVI.          The Heritage of Abraham

At Christmas we exchange presents to bring each other joy and so to participate in the joy announced to the shepherds by the choir of angels; we thereby remember the gift par excellence which God made to mankind when he gave us his Son Jesus Christ. This has been prepared by God in the course of a long history during which – as St. Irenaeus says – God dwelt in man in order to accustom man to perceive God and to accustom God to dwell in man. More >>
 
 

Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.          Israel, die Kirche und die Welt
Nach dem "Katechismus der Katholischen Kirche" von 1992

Seit Auschwitz ist der Auftrag des Versöhnens und des Annehmens in seiner ganzen Unabweisbarkeit vor uns hingetreten. Auch wenn wir wissen, daß Auschwitz der grauenvolle Ausdruck einer Weltanschauung ist, die nicht nur das Judentum zerstören wollte, sondern auch im Christentum das jüdische Erbe haßte und auszutilgen versuchte, bleibt angesichts dieses Vorgangs die Frage, welches der Grund für so viel geschichtliche Feindschaft zwischen denen sein konnte, die eigentlich durch den Glauben an den einen Gott und das Bekenntnis zu seinem Willen zusammengehören müßten. Weiter >>

 

Aus: Weggemeinschaft des Glaubens:          Die Schuld der Kirche

Für das Verständnis des Dokuments mag es nützlich sein, zunächst einmal dessen Autor vorzustellen. Dieser Autor ist die Internationale Theologenkommission, die 1969 von Papst Paul VI. aufgrund eines Vorschlages der Bischofssynode gegründet wurde. Die Bischöfe hatten damals den Wunsch zum Ausdruck gebracht, daß die beim Konzil so fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Lehramt und den Theologen in aller Welt weitergehen und am besten eine institutionelle Form erhalten solle, die dann in Zukunft als Instrument dieser ständigen Zusammenarbeit fungieren könne. Der Papst hat diesen Vorschlag aufgegriffen, und so ist die Internationale Theologenkommission entstanden. Sie besteht aus 30 Mitgliedern, die von den verschiedenen Bischofskonferenzen vorgeschlagen und dann vom Papst für jeweils fünf Jahre ernannt werden; sie können für weitere fünf Jahre in ihrem Amt bestätigt werden. Weiter >>

 

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