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Castelgandolfo 2011
Das Thema der Neuevangelisierung  |
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Jahrestagung 2010 vom 16.-18. April 
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Sprecher und Kontakt:
Dr. Michaela Christine Hastetter
Arbeitsbereich Pastoraltheologie, Universität Freiburg
michaela.hastetter@theol.uni-freiburg.de
Prof. Dr. Christoph Ohly
Lehrstuhl für Kirchenrecht,
Universität Trier
ohly@uni-trier.de |
Foto- und Pressematerial:
Manuel Wluka, Dipl.-Theol.
Bischöfliches Sekretariat Speyer
manuel.wluka@bistum-speyer.de |
Kriterien für die Aufnahme in den Neuen Schülerkreis PDF  |
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Neuer Schülerkreis Joseph Ratzinger/Papst Benedikt XVI.
Initiative und Motivation – Auf Einladung von Papst Benedikt XVI. ist am Ende des jährlichen Treffens seines Schülerkreises im August 2008 in Castelgandolfo erstmals eine Gruppe von Theologen dazu gestoßen, die sich durch Studium und Forschung in den verschiedenen theologischen Disziplinen auf besondere Weise der Theologie von Joseph Ratzinger verbunden und verpflichtet wissen. Die zahlreichen Gespräche in diesen Begegnungstagen haben ergeben, dass diese meist jungen Theologen die Anziehungskraft dieser Theologie auf die neue Generation von Studierenden und Dozierenden übereinstimmend in drei Schlaglichtern ausgedrückt sehen. Die Theologie des Papstes strahlt Klarheit aus, die von seiner Liebe zur Wahrheit herrührt. Nichts an dieser Theologie wirkt gekünstelt, die Wahrheit tritt dem Leser mit all ihrer Leuchtkraft entgegen, aber in einer zeitgemäßen Sprache in der Auseinandersetzung mit den geistesgeschichtlichen Strömungen des 20. und 21. Jahrhunderts auf der Grundlage der Vätertradition. Anziehend wird die Theologie Ratzingers vor allem durch die Schönheit ihrer Sprache und den kunstvollen Gedankenaufbau, der dem Kompositionsprinzip klassischer Symphonien folgt. Nicht umsonst trägt Joseph Ratzinger den heimlichen Ehrentitel "Mozart der Theologie" (Kardinal Joachim Meisner), indem sich in seinem Werk alles zu einer großen "Symphonie des Glaubens" (so der Titel einer Veröffentlichung von jungen Münchener Theologen zum 80. Geburtstag des Papstes) zusammenfügt. Gegen den postmodernen Sog wagt es Joseph Ratzinger zudem, von Einheit zu sprechen, in der die Vielfalt gewahrt wird. Dies ist alles andere als unzeitgemäß. Vielmehr ist er darin seiner Zeit voraus und führt die Zersplitterung der Welt und der Theologie in seinem Denken wieder zusammen – nicht aufgrund eines unbestimmten allgemeinen philosophischen Prinzips, sondern in ihrem Zentrum, Jesus Christus. Dies ist für ihn auch der Schlüssel für die Einheit der Konfessionen. |
Zusammensetzung und Aufgaben – Aus dieser Initiative ist der "Neue Schülerkreis Joseph Ratzinger/Papst Benedikt XVI." entstanden, der sich derzeit aus rund 20 katholischen und orthodoxen Theologen zusammensetzt. Sie sind in unterschiedlichen theologischen Disziplinen mit Promotionen, Habilitationen und Dozententätigkeiten befasst und haben es sich dabei auf Zukunft hin zur Aufgabe gemacht hat, in enger Anbindung an den Schülerkreis des Papstes die Anliegen und die Inhalte der Theologie von Joseph Ratzinger in eigenen wissenschaftlichen Arbeiten und Veröffentlichungen, in Lehrveranstaltungen und Vorträgen sowie in Zusammenkünften und Medien zu verbreiten, zu fördern und zu entfalten. Der enge Kontakt untereinander und zum Schülerkreis des Papstes soll dabei eine wesentliche Unterstützung und beständige Ermutigung bieten, nicht zuletzt für einen ökumenisch durchdrungenen Beitrag für die Bereitung einer vollen Kircheneinheit zwischen katholischer und orthodoxer Kirche. |
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